Mein Buch „China aufgefächert“

20 01 2017

Vor kurzem bin ich über das Manuskript meines Buches über China gestolpert. Der Text wurde nie veröffentlicht, und ich dachte, bevor es auf meiner Festplatte von den Motten gefressen wird, stelle ich ihn online. Die letzte Bearbeitung, dh. vor allem Aktualisierung der Daten, habe ich 2013 vorgenommen, und so werden die Teile, die sich mit aktuellen Ereignissen beschäftigen – Politik, Bankenwesen, Wirtschaft zum Beispiel – heute von den teils stürmischen Entwicklungen überholt und somit veraltet sein. Andere dagegen haben von ihrer Aktualität nichts eingebüßt.

Ich habe vor, diesen Text stückweise online zu stellen, weil ich manches doch noch überfliegen und gegebenfalls aktualisieren werde, falls meine Zeit dafür reicht. Manche Teile des vorliegenden Texts habe ich verfaßt als Unterrichtsmaterial für meine Dozententätigkeit an einem Business College, andere sind das Ergebnis meiner Erfahrungen in China und weitere wiederum waren Gegenstand meines Sinologiestudiums.

Die verschiedenen Teile habe ich dann schließlich zusammengefasst, um dem Leser ein kleines China-Kompendium an die Hand zu geben, in dem er schnell die wichtigsten Informationen zu Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft findet. Das Buch sollte ihm auch helfen, sich als Expat oder Student im chinesischen Alltag zurechtzufinden.

Los geht’s heute mit dem Inhaltsverzeichnis auf  der neuen Blogseite – dazu oben CHINA AUFGEFÄCHERT anklicken.

 

 

 





Chinesen, macht mehr Kinder!

24 09 2007

…aber nur wenn ihr in Guangzhou lebt. In der südchinesischen 8-Millionen-Stadt wurde die seit Anfang der achtziger Jahren geltende Ein-Kind-Politik nun offiziell außer Kraft gesetzt. Paare mit einem Kind wurden sogar aufgefordert, weitere Kinder zu bekommen.

Chinas Führung beobachtet nämlich mit Sorge die rasch fortschreitende Überalterung der Gesellschaft und die negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und das Sozialversicherungssystem. Im Jahr 2010 werden in Guangzhou Prognosen zufolge etwa eine Million Menschen wohnen, die älter als 60 Jahre sind. Aber nur 40.000 Altersheimplätze werden ihnen zur Verfügung stehen.

So sah es dort vor dem Bahnhof letzte Woche aus:

Auf die selbe Location in 2027 bin ich schon gespannt.

Artikel nachzulesen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,492494,00.html