Mein Buch „China aufgefächert“

20 01 2017

Vor kurzem bin ich über das Manuskript meines Buches über China gestolpert. Der Text wurde nie veröffentlicht, und ich dachte, bevor es auf meiner Festplatte von den Motten gefressen wird, stelle ich ihn online. Die letzte Bearbeitung, dh. vor allem Aktualisierung der Daten, habe ich 2013 vorgenommen, und so werden die Teile, die sich mit aktuellen Ereignissen beschäftigen – Politik, Bankenwesen, Wirtschaft zum Beispiel – heute von den teils stürmischen Entwicklungen überholt und somit veraltet sein. Andere dagegen haben von ihrer Aktualität nichts eingebüßt.

Ich habe vor, diesen Text stückweise online zu stellen, weil ich manches doch noch überfliegen und gegebenfalls aktualisieren werde, falls meine Zeit dafür reicht. Manche Teile des vorliegenden Texts habe ich verfaßt als Unterrichtsmaterial für meine Dozententätigkeit an einem Business College, andere sind das Ergebnis meiner Erfahrungen in China und weitere wiederum waren Gegenstand meines Sinologiestudiums.

Die verschiedenen Teile habe ich dann schließlich zusammengefasst, um dem Leser ein kleines China-Kompendium an die Hand zu geben, in dem er schnell die wichtigsten Informationen zu Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft findet. Das Buch sollte ihm auch helfen, sich als Expat oder Student im chinesischen Alltag zurechtzufinden.

Los geht’s heute mit dem Inhaltsverzeichnis auf  der neuen Blogseite – dazu oben CHINA AUFGEFÄCHERT anklicken.

 

 

 





Amtlich genehmigte Wiedergeburt

23 08 2007

Chinas Partei/Regierung verbietet buddhistischen Mönchen in Tibet die Wiedergeburt ohne eine staatliche Erlaubnis aus Beijing. Das – auf den ersten Blick groteske – Gesetz wird im September in Kraft treten. Also beeilt euch, ihr wiedergeburtswilligen Mönche, ihr habt noch eine gute Woche, dann ist Schluss mit freier Wahl der Geburt!

Auch wenn man über sowas am liebsten schmunzeln möchte, der politische Hintergrund ist bitterernst. Chinas Regierung unternimmt diesen „wichtigen Schritt zum Institutionalisieren des Managements der Wiedergeburten“, um nach dem Tod des jetzigen Da lai La ma über dessen Nachfolger selbst bestimmen zu können. Weil der Da lai La ma das wichtigste Symbol für die nationale und kulturelle Identität der Tibeter ist, wird die Frage, wer denn das nächste Oberhaupt der Tibeter sein wird, eine der wichtigsten in der Zukunft.

Die Geschichte ist hier: http://www.msnbc.msn.com/id/20227400/site/newsweek/ nachzulesen.