Laissas Lächeln

30 07 2008

Laissa ist sehr dünn für ihre acht Jahre , etwa so dünn wie ihre Mutter, aber die ist krank. Und Laissa lächelt fast nie, seitdem ihr Vater nicht mehr zuhause wohnt.  Genauer gesagt: nicht mehr wohnen darf, weil die Familie seiner neuen Freundin mit Mord gedroht hatte für den Fall, dass er die von ihm geschwängerte Tochter und Schwester verlässt und zu seiner bisherigen Familie zurückgeht. Also blieb dieser als ein Gefangener seiner Triebe gleich da und schickt seitdem zumindest ein wenig Unterhalt fuer Laissa und ihre beiden ebenfalls schulpflichtigen Geschwister. Eine Menge Verantwortungsbewusstsein für einen, der damals als seine Frau krank wurde und dabei so schrecklich schnell abmagerte, mal eben eine neue Freundin schwängerte.

Weil es auf den katholischen Philippinen keine Scheidung gibt, haben sich die beiden Familien darauf geeinigt, dass der Status quo bleibt. Das heisst der Mann wird bis auf weiteres nicht ermordet, zumindest solange er sich um die neue Freundin und ihr gemeinsames Kind kümmert. Und dann wird man weiter sehen.

Als wir vorgestern im Kaufhaus waren, da fiel meiner Freundin ein, dass sie für Laissa noch ein Geburtstagsgeschenk braucht. Also kauften wir eine Puppenmama mit Tochter, riefen die echte Mama an, die dann auch gleich mit ihrer echten Tochter vorbeikam. Der Weg von Laissas Haus zu uns ist nicht weit, höchstens zwei Blocks, wenn man von Blocks in diesem Squatter-Viertel von Quezon City überhaupt sprechen kann. Kurz an der Leichenhalle vorbei, dann an der Kreuzung mit den vielen Marktständen nach rechts abbiegen, an dem Lkw wo man den Hausmüll abends draufschmeissen kann, dann noch so etwa fünf Minuten geradeaus, und schon ist man bei uns, in dem gelben Haus mit den vielen kleinen Appartements.

Auf diesem Weg wird man vor allem nach Schulschluss hunderten von Kindern begegnen. Das Haus in dem wir wohnen hat zur Strassenseite so eine Art Aussichtsplattform. Gestern Abend sass ich da und beobachtete das Treiben auf der Strasse darunter. Dabei habe ich auf etwa zwanzig laufenden Metern Strasse knapp zwei Dutzend spielende Kinder gezaehlt. Und alle so in Laissas Alter.

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Blogautor rettet Olympia!

26 07 2008

Wie das grosse deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel zu berichten weiss, plant eine islamistische Gruppe Anschlaege waehrend der Olympischen Spiele in Beijing:

Terrordrohung gegen China 

Das Nachrichtenmagazin beruft sich dabei auf ernstzunehmende Hinweise. Der Blogautor veroeffentlicht an dieser Stelle einen dieser geheimen Hinweise (zum Vergroessern bitte anklicken), die er dem Magazin zugespielt hatte und die letztendlich die Olympischen Spiele 2008 gerettet haben:

 
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Ich war’s nicht!

25 07 2008

"Ein Riesenknall – dann verloren wir schnell an Höhe"

In 8000 Meter Höhe reißt der Rumpf eines Flugzeugs plötzlich
auf, die Maschine sackt tausende Meter ab. 360 Menschen an Bord einer
Qantas-Boeing mussten dieses Horrorszenario miterleben. Es ging
glimpflich aus: Dem Piloten gelang es, das Flugzeug notzulanden.  …und zwar in Manila.

Weiter mit dem Bericht hier: Boeing muss mit Loch im Rumpf notlanden

Bis auf die Tatsachen, dass ich – allerdings einige Stunden zuvor – ebenfalls in Manila gelandet war und der Pilot ein Australier war, gab es zum Glueck keine weiteren Gemeinsamkeiten. Mein Flug Macau-Manila verlief ohne jegliche Dramatik, selbst die Landung im stroemenden Regen verlief den Umstaenden entsprechend friedlich.

Hier auf  BBC ist ein Video zu sehen, gefilmt von einem der Passagiere im Inneren des 747…
… und hier ein paar Fotos.





Welch ein Tag!

22 07 2008
 
Es gibt so Tage im Leben, da braucht man muss man nur den Mund aufsperren und die gebratenen Pekingenten fliegen einem da nur so hinein… Gestern zum Beispiel.

Vor nunmehr zweieinhalb Wochen habe ich von meinem deutschen Konto Geld auf mein chinesiches transferiert. Normalerweise dauert es so sieben bis neun Tage bis das Geld hier angekommen ist. Also gehe ich nach gut einer Woche zu meiner Filiale in Tangjia. Auf meine Frage hin ob mein Geld schon angekommen ist, wird mir ein Ja! entgegengeschmettert, aber… aber auf dem Begleitschein fehlt mein… zweiter Vorname (den ich nie benutze), der nun aber in meinem Reisepass steht, und diesen brauche ich, wenn ich die Euronen bar auf die Kralle kriegen will. Der Filialleiter entschuldigt sich hundertmal für die Unannehmlichkeit. Ich möchte bei meiner Bank in Hamburg anrufen und um einen neuen Begleitschein bitten. Ich wollte noch kurz fragen, wieso hat es die etlichen Male zuvor auch ohne den zweiten Vornamen geklappt, aber nach einem Jahr China verkneife ich mir diese Frage: Eine Antwort auf diese Frage kriege ich eh nicht.  

Kein Problem! Ist ja nicht schlimm! Eine Email nach Deutschland: einen Tag später folgt eine Zusage, dass ich innerhalb der nächsten 24 Stunden mein Geld in Empfang nehmen kann. Na ja, ich kenne solche Zusagen. Also warte ich noch lieber einen Tag länger und gehe erst am letzten Donnerstag hin. Kaum in der Tür, der Filialleiter trollt sich mir schon entgegen: Geld da! Zweiter Vorname auch da! Aber… heute leider keine Euroscheine in dieser Filiale vorrätig. Bitte morgen, also am Freitag wieder kommen. Tief durchatmen. Ok, Freitag, gleicher Ort, gleiche Szene. Der Filialleiter kommt mir entgegen als er mich in der Tür sieht: Es tut mir leid, aber die Zentrale hat heute keine Euroscheine geliefert… Deja vu, shit happens, ok… Ich überschlage kurz meine Situation: Für Mineralwasser und Toastbrot am Wochenende reicht es allemal. Trotzdem male ich mir aus, wie ich ab Donnerstag auf Manilas Strassen meinen Hut hinlege und Passanten anhaue mit: Hast ’nen Peso für mich?

Wie ein Staubsaugenvertreter mit 50jähriger Berufserfahrung stehe ich am Montag nachmittag, also gestern, wieder locker lächelnd in meiner Filiale auf der Matte. Ich lächle, auch wenn ich mich schon auf dem Smokey Montain sehe, der berüchtigten gigantischen Müllhalde unweit der philippinischen Hauptstadt, wie ich da mit all den Ärmsten unter den Armen nach Verwertbarem wühle… Ich suche verzweifelt nach Rettung. Vor meinem inneren Auge laufen Sequenzen aus Reportagen im Auslandsjournal, wo im Rahmen von Brot für die Welt den Slumbewohnern von Manila Nähmaschinen geschenkt werden, damit sie nicht mehr im Müll wühlen müssen, sondern Küchenschürzen nähen, die dann in der Vorweihnachtszeit auf Wohltätigkeitsveranstaltungen in deutschen Kirchen verkauft werden. Also noch ist nicht alles verloren!

Plötzlich taucht das inzwischen vertraute Gesicht des Filialleiters vor mir wieder auf. Diesmal strahlt mich mein Freund an, und es ist nicht die kleinste Wolke in seinem sonnigen Gesicht zu sehen. Kaum zu glauben, aber ich kriege meine Euroscheine diesmal problemlos ausgehändigt. Schon fast enttäuscht ob soviel Gewöhnlichkeit sage ich kurz mei shi! (keine Ursache) zu all den netten Bankangestelltinnen und ziehe von dannen.

Da ich schon mal heute auf dem Festland bin, sehe ich mich um nach einem neuen Akku für mein Handy. Mein Handy war mir nämlich vor zwei Wochen in die Suppe gefallen, und ich konnte nur noch seinen Todeskampf miterleben. Aber vielleicht kann ich mein Handy nach zwei Wochen wiederauferstehen lassen… Wer weis, Wunder gibt es immer wieder. Die ersten vier Handyshops haben keine Siemensakkus. Im fünften greift das Mädchen hinterm Tresen locker hinter sich, und ohne hinzugucken, fischt sie aus der Masse an kleinen Pappschachteln eine mit Siemens C55 drauf heraus. Hurra!

Mein fünf (oder sind es sechs?) Jahre altes C55 erweckt sofort die Neugierde aller Angestellten in diesem Handyshop. Inmitten all der Ipods, PDAs, Organizer und Smartphones wirkt mein mobiles Telephönchen wie der Trabi bei einem Formel 1 Rennen. Aber nichts für ungut. Das neue Akku bewirkt auch kein Wunder. Mein C55 antwortet nicht. Also muss ein Schnellladegerät her. Und als nach zwei Minuten der zweite Versuch mit dem gleichen Ergebnis endet, nimmt der nette Herr dort mein Handy kurzerhand auseinander. Aus dem Hinterzimmer holt er ein Benzinkanister, giesst ein wenig vom Inhalt in eine Schale und wirf die Platine gleich hinterher.

Bevor ich fragen kann, ob ich mir diese Behandlung angesichts der aktuellen Benzinpreise überhaupt leisten kann, bittet er mich in 20 Minuten wiederzukommen. Als ich nach einer kleinen Zwischenmahlzeit im nahen Restaurant im Laden wiederauftauche, hält er mir mein Handy entgegen. Sein Gesicht und das Handydisplay haben in dem Moment eine Gemeinsamkeit: beide leuchten. Nachdem ich ihm die geforderten drei Euro bezahle, leuchtet sein Gesicht immer noch, das Display ist inzwischen erloschen.

Die Climax des Tages sollte erst noch kommen. Mental gestärkt durch die Erfolge auf meinem privaten Transfermarkt, wieder verbunden mit dem globalen Strom der positiven Energie durch mein wiedergeborenes Handy und insgesamt innerlich gewärmt durch die freundlichen Menschen unterwegs, habe ich mich nach wochen-, ja monatelangem Herumschleichen stark genug gefühlt für die schwerste Aufgabe überhaupt. Kurzum: Ich habe gestern auch noch meine Steuererklärung gemacht.

Und für die Anti-Climax sorgte Monique. Weil es noch nicht genug des Guten an diesem Tag war, kriege ich am Abend eine supernette Email von dieser meinen Bankangestellten in Deutschland: Die Gebühr von 25 €, die mir für den Schein mit dem zweiten Vornamen in Rechnung gestellt wurde, wird mir erlassen, weil ich darüber im Vorweg nicht informiert wurde und ausserdem die Tatsache, dass mein zweiter Vorname bei meinen persönlichen Daten nicht erfasst wurde, geht auf die Kappe der Bank. Monique, so heisst die Blume inmitten der Servicewüste Deutschland!

Welch ein Tag!

 





Tropische Schwermut

19 07 2008
 
Der herausragende polnische… na was war er denn? Reisejournalist? Philosoph? Publizist? Historiker… egal! Also der im Februar 2007 verstorbene Ryszard Kapuściński schreibt in seinem 1978 erschienenem Buch "Wojna futbolowa" (Der Fussballkrieg"):
"Viel schlimmere Verwüstungen als Amöben, Malaria, Fieber und Infektionen verursacht in unserem Inneren die Krankheit der Einsamkeit, die tropische Schwermut. Nur gigantische Widerstandskraft und ein eiserner Wille bieten vor ihr Schutz. Aber auch dann ist es keine leichte Sache. (…) Der Weisse fühlt sich in den Tropen geschwächt, ja schwach. Daher seine gesteigerte Bereitschaft zu aggressiven Gefühlsausbrüchen. Menschen, die in Europa höflich, bescheiden, gar demütig auftreten, dieselben Menschen werden hier zu Furien, suchen Streit und versuchen andere fertig zu machen. Dieselben Menschen fangen plötzlich an, grössenwahnsinnig zu werden, werden leicht verletzt wenn an ihrem Status gekratzt wird, und erzählen jedem, welchen Einfluss und Stellung sie denn in ihrer Heimat hatten. Aufgrund der eingebildeten Macht schwören sie nun Rache an ihren Feinden (meist handelt es sich um Kollegen am Nachbarsschreibtisch). Wenn ich nun aber ihnen einen Vogel zeigte (wozu ich oft Lust habe), würden sich sich tödlich verletzt fühlen. Diese Menschen machen sich zu Lachnummern, ohne es zu merken.
Aber wenn es anders wäre, und gäbe es solche Menschen nicht – dann würde es keine Literatur geben. Schriftsteller hätten keine Vorlagen für ihre Figuren. Das alles – Schwächen und Aggressionen, Abneigungen und Wahnvorstellungen – sind Produkte der tropischen Schwermut. Deren typischer Ausdruck sind auch emotionale Sprünge. Da sitzen zwei gute Freunde seit Stunden einträchtig nebeneinander am Bartresen und trinken Bier. Durchs Fenster sehen sie die Meeresbrandung des Atlantiks, Palmen, Mädchen am Strand. Aber das alles dringt bei ihnen nicht durch. Sie leiden unter der Schwermut, ihre Augen sich matt, ihre Seelen verletzt und ihre Körper ausgemergelt. Die beiden schweigen den ganzen Abend, nehmen einander nicht wahr. Plötzlich greift der eine zum Bierkrug und zertrümmert diesen am Kopf des anderen. Geschrei, Blut fliesst, der bewusstlose Körper knallt auf den Barboden.
 
Was ist passiert? Eigentlich garnichts, oder genauer: Die Schwermut quält uns, und wir wollen uns von ihr befreien. Die dazu notwendige Kraft ist allerdings kein Produkt des Augenblicks. Wir brauchen dazu Zeit. Zeit, damit diese Kraft akkumulieren kann zu einer Energie, die ausreicht, um die Schwermut zu überwinden. Beim Bier warten wir auf diesen gesegneten Augenblick. An diesem Punkt geschieht eine pathologische Verschiebung, verursacht durch die Tropen. Und zwar, kurz bevor wir diesem gesegneten Augenblick nah kommen, in dem wir unsere Schwermut mit Würde und Gleichmut eigentlich überwinden könnten, entwickeln wir Überschuss an Kraft, dessen Herkunft unbekannt ist; Überschuss, der uns fast zum Platzen bringt und der zum Kopf steigt. Damit wir diesen Energieüberschuss lindern können, müssen wir unseren Bierkrug am Kopf des unschuldigen Freundes zerdeppern.
 
Das alles kommt von der Schwermut. Ein Phänomen bekannt allen Tropenreisenden. Sollten wir Zeugen eines solchen Ausbruchs sein, mischen wir uns am besten nicht ein, weil es keinen Grund mehr dafür gibt. Denn mit diesem einen Schlag hat sich der Mensch von seinem Energieüberschuss befreit und nun ist er wieder normal, bei Bewusstsein und befreit von der Schwermut."
 
Polnische Originalausgabe von 1978, Seite 152 ff, eigene Übersetzung.




Abendspaziergang

18 07 2008
 
Wenn ich mal keine Lust habe, selber zu kochen – und das kommt nicht so selten vor -, dann gehe ich abends ins Dorf essen. Zum Beispiel gestern. Und weil der Mond so hell und klar am Himmel stand, hab ich meine Kamera mitgenommen. Zuerst musste ich mich von Nachbarshündin verabschieden. Die ist, seitdem ihre Herrchen und Frauchen wegen des heissen Wetters in die Stadt gezogen sind, alleine. Und wenn sie schon vorher mich sehr mochte, dann ist sie jetzt geradezu euphorisch wenn sie mich sieht. Schliesslich bin ich der einzige, der ihr Wasser und Futter gibt. Ihr freudiges Winseln und Springen um mich herum nimmt keine Ende… besser gesagt, am Reviersende doch, weil dort schon der nächste Hund lauert und keinen Spass versteht wenn ein anderer eindringt. 
 
 
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Der Weg runter ins Dorf führt entlang des Ufers von Perlfluss… oder ist das hier schon das Südchinesiche Meer? Die Chinesen sagen dazu 内海, das Innere Meer, also Delta oder der Bereich wo der Fluss nicht mehr wie ein Fluss aussieht aber eben noch kein Meer ist. Wie dem auch sei, es ist schön dort. Der Mond stand gestern, wie gesagt, hoch und hell:
 
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Der Bereich links des Berges gehört zu Shenzhen, der rechts davon zu Hongkong. Beide Städte haben internationale Flughäfen, und man sieht oft blinkende Lichter am Abendhimmel: startende und landende Flugzeuge. Übrigens: Das hier ist echt der Mond, und kein Ufo. Ausser in Shenzhen und Hongkong, haben auch noch Macau, Zhuhai und Guangzhou internationale Flughäfen. Also fünf grosse Flughäfen im Umkreis von zwei Autostunden. Ist ja irre. Den Zhuhaier Airport verdankt die Stadt einem grössenwahnsinnigen Bürgermeister in den neunziger Jahren, der Zhuhai gross, sehr gross, grösser als… Guangzhou, Hongkong und noch grösser machen wollte. Seidem zahlt die Stadt für das defizitäre Prestigeobjekt drauf.
 
Die Mauer rechts im oberen Bild umfasst die Baustelle der Beobachtungsstation für den vom Aussterben bedrohten weissen Perlflussdelfin:
 
 
 
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Ok, Hongkong und Shenzhen zur linken Hand, komme ich an den Dorfanfang, mit einem der beiden Supermärkte, in dem ich fast alles kriege was ich so im Alltag brauche, das ist der rechte Laden:
 
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Unter dem Torbogen rechts im Bild führt die Dorfhauptstrasse geradeaus ins Zentrum mit einem kleinen Markt und einigen Läden und kleinen Restaurant drumherum. Der Markt hat aber um diese Uhrzeit schon zu und so bleibe ich in meinem Stamm-Schnellrestaurant hängen:
 
 
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In den Kessel draussen vor dem Eingang bruzelt beispielsweise das leckere Dofu, das ich meistens als Vorspeise geniesse:
 
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Aber auch Pilze und Fleischbällchen am Spiess sind gleichermassen lecker. Die Spezialität des Hauses sind Jiaozi – Maultaschen – aus Fujian, der Heimat der netten Chefin, die jedesmal ein kleines Pläuschchen mit mir hält – hier rechts im Bild:
 
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Nach dem Essen und wenn es noch nicht zu spät ist, gehe ich noch einmal an den Strand und guck eine Weile Löcher in die Luft in Richtung Hongkong. Bevor ich dann endgültig nach Hause gehe, darf ich auf keinen Fall Eis am Stiel im Supermarkt vergessen. Der Weg vom Supermarkt zu meinem Haus ist nämlich so lang, dass am Stiel noch ein Eisrest bleibt, auf den schon meine Hündin sehnsüchtig wartet. Am leckersten findet sie Magnum. 
 




Philippinen – ich komme… wieder!

12 07 2008
 
Normalerweise fährt man schnell nach Hongkong oder Macau, wenn man ein neues Chinavisum braucht. Dort geht man zur einer Agentur und reist mit einem neuen Visum nach China wieder ein. So wollte ich das diesmal auch machen. Ich muss mir nämlich spätestens am 25. Juli ein neues Visum besorgen. Aber dann habe ich mir das kurz überlegt… Von Macau nach Manila fliegt man knapp zwei Stunden… Also habe ich kurzentschlossen einen Flug nach Manila gebucht, ersteinmal einfach, weil ich nicht weis, für wann ich ein Visum für China bekomme.