Anlässlich Halloween und Allerheiligen wollen wir uns heute einem ernsten Thema widmen. Wieviel bin ich wert? Diese Frage mögen viele Menschen überall auf der Welt tagtäglich sich oder ihrem Partner stellen. Das kann sich beispielsweise auch eine Frau fragen, die sich vor dem Spiegel für eine Abendparty hübsch macht und dabei an die vielen gutaussehenden und reichen Männer denkt, die da kommen werden. Diese Frage kann auch ein verunsicherter Teenager an den Schulpsychologen richten. Das aber meine ich nicht. Wie gesagt, es ist Allerheiligen heute und ich frage, wieviel bin ich wirklich wert? Ich meine, wieviel ist mein Körper wert? Eine mögliche Antwort ist hier:
The Cadaver Calculator (zu finden hier: http://www.justsayhi.com/bb/cadaver
oder auch hier: http://kuhfladen.wordpress.com/2007/09/23/was-meine-leiche-kosten-wurde/
zu finden. Ob diese Methode eine allgemeine Zustimmung findet?
Wie kriege ich jetzt noch die Kurve…
Also noch einmal: Wieviel bin ich wert? Stellt man diese Frage in China, wird die Antwort unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob man Bauer oder Städter ist. Im vorliegenden Fall geht es um den justiziabel-monetären Wert eines Menschen, beispielsweise im Falle des Ablebens infolge eines Autounfalls. Bisher war es hier die gängige Praxis, dass die Entschädigung im Todesfalle eines Bauern niedriger ausfiel, als wenn in der Hosentasche des Unfallopfers eine Aufenthaltsgenehmigung für Shanghai, Guangzhou oder Beijing gefunden wurde.
Vor kurzem wurde vor einem Beijinger Gericht der aufsehenerregende Fall des Wanderarbeiters Tao verhandelt, der im Oktober 2006 bei einem Autounfall in Chinas Hauptstadt getötet worden war. Dieser Prozess wurde in den Medien mit „Ein Leben-ein Preis-Prozess“ überschrieben. Der 31jährige Tao besass lediglich eine Aufenthaltsgenehmigung für die Provinz Jiangxi, nicht jedoch für Beijing, obwohl er seit 1995 in Chinas Hauptstadt lebte und arbeitete. Die Hinterbliebenen verklagten die Gegenseite, ein großes Unternehmen, auf etwa 43.000 Euro Schmerzensgeld. Das Gericht in erster Instanz sprach den Hinterbliebenen jedoch eine Entschädigung in Höhe von nur etwa 7.300 Euro zu. Der Richter schloss sich der Argumentation der Verteidung an, wonach Taos Familie nur eine Entschädigung für einen Bauern zustehe, weil Tao in Beijing nicht amtlich gemeldet war.
Das Gericht in zweiter Instanz zog jedoch in Betracht, dass Taos gewöhnlicher Aufenthaltsort und der Ort an dem er sein Einkommen erwirtschaftete, seit mehr als zehn Jahren Beijing war. Als Massstab wurde nun ein jährliches Durchschnittseinkommen eines hauptstädtischen Arbeiters in Höhe von 1.640 Euro herangezogen, auf 20 Jahre hochgerechnet und schliesslich zwischen beiden Parteien gleichermassen aufgeteilt. Somit kam dieses Gericht auf den Betrag in Höhe von 16.400 Euro. Mit Unterhalt für Taos Kinder, mit Schmerzensgeld für erlittenes seelisches Leid und mit den für die Hauptstadt massgeblichen Lebenshaltungskosten summierte sich die Entschädigungssumme für Taos Familie schlussendlich auf mehr als 41.000 Euro.
Das Bemerkenswerte an diesem Urteil ist, dass hier zum ersten Mal kein Unterschied zwischen einem Menschen vom Lande und einem Städter gemacht wurde. In China immer noch eine Seltenheit.
Nachzulesen (auf Chinesisch) hier: http://news.sina.com.cn/c/2007-10-24/022512775518s.shtml
can not open the website to coutn my worth…
alle Menschen sind gleich, nur manche sind gleicher…
und außerdem steht die Gemeinschaft ja über dem Einzelnen…
i am $6840.00 , u r 5400.00
http://www.justsayhi.com/bb/cadaver
Alles klar bei Dir drüben? Lange nichts gehört.
deprimierend nur 4500$ und das mit 17 jahren