Chinas Partei/Regierung verbietet buddhistischen Mönchen in Tibet die Wiedergeburt ohne eine staatliche Erlaubnis aus Beijing. Das – auf den ersten Blick groteske – Gesetz wird im September in Kraft treten. Also beeilt euch, ihr wiedergeburtswilligen Mönche, ihr habt noch eine gute Woche, dann ist Schluss mit freier Wahl der Geburt!
Auch wenn man über sowas am liebsten schmunzeln möchte, der politische Hintergrund ist bitterernst. Chinas Regierung unternimmt diesen „wichtigen Schritt zum Institutionalisieren des Managements der Wiedergeburten“, um nach dem Tod des jetzigen Da lai La ma über dessen Nachfolger selbst bestimmen zu können. Weil der Da lai La ma das wichtigste Symbol für die nationale und kulturelle Identität der Tibeter ist, wird die Frage, wer denn das nächste Oberhaupt der Tibeter sein wird, eine der wichtigsten in der Zukunft.
Die Geschichte ist hier: http://www.msnbc.msn.com/id/20227400/site/newsweek/ nachzulesen.